Spinnenbisse

Das Spinnengift dient normalerweise dem Beutefang. Menschen werden nur gebissen, wenn die Spinne am Körper in Gefahr gerät. Das Gift wirkt direkt auf das Zentralnervensystem und stört die Nerven in ihrer Funktion. Folgen können zum Beispiel Atem- und Muskellähmungen sein, die eigentlich dem Beutetier gelten, um es unfähig zur Gegenwehr zu machen.
An der Bissstelle entsteht nach wenigen Tagen eine Kruste. Der Biss ist schmerzfrei und wird oft erst Stunden später bemerkt. Dieser ähnelt dann einem Mückenstich, unterscheidet sich von diesem jedoch mit einer starken Rötung und brennendem Schmerz.



Aranea ixobola (Schwarze Kreuzspinne, Schwarze Nachtspinne, Haubennetzspinne)
Symptome:

  • Unruhe, Zerstreutheit, Gereiztheit, Ängste, Panik
  • Kopfschmerz, Schwindel, Nackensteifigkeit
  • Ohren, Kinn, Lippenregion und Nase blaurot verfärbt
  • Mundtrockenheit, Schluckbeschwerden, Kratzen im Hals, trockene Nasenschleimhäute
  • Trockene Augen, juckende Augen
  • Husten, auch mit zähem Auswurf, Räuspern, Atemnöte
  • Engegefühl am Herzen, Schmerzen im Brustkorb
  • Magendruck, Blähbauch
  • Blasenbeschwerden
  • Schmerzen in den Armen, Zittern in den Händen
  • Lumbalgie, Ischialgie, Gelenkschmerzen
  • Kältegefühl - inneres Frieren
  • Blaukalte Füße und Hände, bläuliche Hautmarmorierung
  • Nekrosen an Finger- und Zehenkuppen, Hornhaut. Trockene, schuppende Haut. Pellen der Haut an Händen und Füßen

Alle Symptome erscheinen periodisch.


Nekrosen an den Fingerkuppen, trockene Haut der Handinnenflächen